Stolpersteine in Herzfelde

Veröffentlicht am 20.03.2018 in Veranstaltungen

Wir alle kennen die Stolpersteine in großen Städten, inzwischen überall in Europa. Das Projekt von Künstler Gunther Demnig erinnert an das Schicksal verfolgter und ermordeter Juden - direkt vor unserer Haustür, mitten im Leben. Auf Initiative von Liesel Becker, Verwandte der ermordeten Karoline und Max Jakobsthal, die in der Strausberger Straße 29 lebten, sind heute die ersten in Rüdersdorf verlegt worden. Denn es gab immer auch jüdisches Leben in Rüdersdorf, immer mittendrin, viel in der quirligen Einkaufsmeile Redenstraße im damaligen Kalkberge (heute Rüdersdorf am Kesselsee), deren Häuser ja in der DDR getilgt wurden, vom Verlag bis zum Kaufhaus.

Der Heimatverein sagte mir, er würde sich freuen, die nächsten Steine vielleicht vor dem ehemaligen Herzfelder Kaufhaus der Familie Herrmann zu sehen. Es würde dem Ort guttun, denn der damalige Herzfelder Bürgermeister hat als strammer Nazi besonders resolut jüdisches Leben aus dem Ort vertrieben.

Stephen Ruebsam, Ortsvereinsvorsitzender

 

Gemeinsam für Rüdersdorf.

  

 

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