Versöhnung ernst nehmen

Veröffentlicht am 03.11.2009 in Allgemein

Im SPIEGEL vom 2. November 2009 macht sich Matthias Platzeck in einem Essay unter dem Titel "Versöhnung ernst nehmen – warum unser Land endlich inneren Frieden braucht" dafür stark, den ernsthaften Prozess der Versöhnung in Ostdeutschland voranzutreiben: "Die Macht der Vergangenheit ist gut erklärlich. Aber sie tut Ostdeutschland nicht gut, und sie tut der politischen Kultur in unserer seit 1990 vereinigten Republik nicht gut", so Matthias Platzeck.

Dabei gehe es nicht um irgendwelche "Schlussstriche". Vielmehr haben SPD und Linkspartei gemeinsam in den Brandenburger Koalitionsvertrag hineingeschrieben: "Eine Verklärung der SED-Diktatur wird es mit dieser Koalition nicht geben. Der offene und kritische Umgang mit früheren Fehlern ist ebenso notwendig wie die Übernahme von Verantwortung für verursachtes Unrecht. Wir werden die Lehren der Geschichte umfassend beherzigen und weitergeben. Unser Respekt und unsere Zuwendung gelten den Opfern der Diktatur, das Andenken an erlittene Repressalien werden wir wach halten."

Das Ziel aller demokratischer Politik muss es sein, möglichst viele Menschen in unser Gemeinwesen zu integrieren. Dafür ist Versöhnung unabdingbar.

Lesen Sie den kompletten Text von Matthais Platzeck hier.

 

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