Sonderparteitag stimmt für Koalition mit der Linkspartei

Veröffentlicht am 05.11.2009 in Veranstaltungen

Altlandsberg Am 4. November trafen sich die 131 Delegierten der Brandenburger SPD, um über den Koalitionsvertrag mit der Partei Die.Linke zu beraten und abzustimmen.
Die Unterbezirksvorsitzende von Märkisch-Oderland Simona Koß eröffnete den Parteitag und begrüßte die Gäste und Delegierte.

Mit einer deutlichen Mehrheit von 84 Prozent haben die märkischen Sozialdemokraten den Weg für eine rot-rote Regierung in Brandenburg geebnet. Beim außerordentlichen Landesparteitag in Altlandsberg stimmten dem mit der Linkspartei ausgehandelten Koalitionsvertrag 110 von 131 Delegierten zu. Es gab 14 Gegenstimmen und sieben Enthaltungen.
Matthias Platzeck stellte er in seiner Rede eindeutig klar, dass die Brandenburger SPD auch in der neuen Regierungskonstellation die Partei der breiten Brandenburger Mitte bleiben wird.Einzelnen Befürchtungen, Rot-Rot könnte sich hin zu einer Koalition der Verklärung der SED-Diktatur entwickeln, erteilte der Landesvorsitzende Matthias Platzeck wiederholt eine entschiedene Absage: "SPD-Politik packt an und baut auf, denn in der Gegenwart gibt es genug zu tun. Uns ist aber sehr bewusst, dass wir uns nicht im geschichtslosen Raum bewegen. Lest den Koalitionsvertrag, und ihr wisst, dass es mit uns keine Schlussstriche geben wird. Dafür stehe ich", meinte Platzeck auch mit Verweis auf die geschichtsträchtige Bedeutung des Parteitagsdatums. Am 4. November 1989, auf den Tag genau vor 20 Jahren, hatte es in Berlin die größte Demonstration der friedlichen Revolution gegeben.

 

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