Platzeck fordert Mindestlohn: "Gutes Geld für Gute Arbeit"

Veröffentlicht am 28.08.2009 in Allgemein

Die heutige Station seiner Sommertour durch Brandenburg führte Matthias Platzeck in die älteste Kurstadt der Mark Brandenburg, nach Bad Freienwalde. Wie schon bei den zehn Stationen zuvor, waren wieder zahlreiche Gäste der Einladung von Landtagskandidatin Jutta Lieske und Bundestagskandidat Ravindra Gujjula gefolgt.

Auf dem Gelände des Brandenburgischen Freilichtmuseums Altranft betonte Matthias Platzeck in seiner kurz gehaltenen Eingansrede vor allem ein Projekt, das die märkischen Sozialdemokraten in den nächsten Jahren vorantreiben wollen: die Einführung eines bundesweit gesetzlichen Mindestlohns. Solange dies auf Bundesebene wegen der Blockade der CDU nicht machbar sei, werde Brandenburg eigene Wege gehen und in der nächsten Legislaturperiode ein Mindestlohngesetz verabschieden, das sicherstellt, dass Aufträge der Öffentlichen Hand - immerhin größter Auftraggeber im Land - nur dann vergeben werden, wenn ein Tarifvertrag gilt und mindestens der Mindestlohn gezahlt wird. Matthias Platzeck klipp und klar: "Es ist unwürdig und schlicht unanständig, wenn Menschen den ganzen Tag arbeiten und anschließend noch aufs Amt gehen müssen, weil der Lohn nicht zum Leben reicht. Das wollen wir nicht und das müssen wir ändern."

Eine Bildergalerie zur Veranstaltung finden Sie unter: Ein Sommerabend mit Matthias Platzeck in Altranft

 

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