Kreistag beschließt die Sicherstellung der Eigenmittel für den Breitbandausbau

Veröffentlicht am 28.02.2017 in Wirtschaft

Der Landkreis Märkisch- Oderland treibt den flächendeckenden Ausbau mit einem leistungsstarken Breitbandnetz voran. Jetzt wurden durch die Kreisverwaltung die „Weißen Flecken“ im Landkreis ermittelt, „Weißer Fleck“ bedeutet in diesem Fall eine derzeitige Anbindung unter 30 Mbit/s. 

Die Bestandsaufnahme ergab, dass insgesamt ca. 39.000 „unterversorgte“ Stellen, aufgegliedert in ca. 36.000 private und 3.000 gewerbliche Anschlüsse existieren. Es wird für die flächendeckende Versorgung erforderlich sein, in den nächsten zwei Jahren ca. 800 Kilometer Glasfaserkabel zu verlegen. Dazu müssen ein Hauptverteiler und ca. 1.300 „graue Schaltkästen“ installiert werden. Vom Hauptverteiler werden Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen (Kabelverzweiger) geführt, von dort aus erfolgt der Anschluss mittels Kupferkabel zum Endabnehmer. Nach heutigem Stand wird von einem Gesamtvolumen mit 96,19 Mio. Euro  ausgegangen. Zur Finanzierung tragen der Bund (60 %), das Land Brandenburg (33,5 %) und der Landkreis bei. Der finanzielle Eigenanteil des Landkreises Märkisch- Oderland beträgt 6,252 Mio. Euro.

SPD-Landrat Genot Schmidt erklärte im Kreistag, dass der Ausbau der Breitbandtechnik für den Landkreis MOL eine der größten Investitionen der letzten Jahre sei, aber auch eine der dringendsten Infrastrukturmaßnahmen ist. Die Belastungen für den Kreishaushalt sind enorm aber absolut erforderlich zur nachhaltigen Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung sowie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die Umsetzung des Projektes wird bis 2020 andauern, in 2017 erfolgt die Ausschreibung der Planungsleistung, die Umsetzung der Bauleistung erfolgt in den Jahren 2018/19.

 

Sven Templin

Mitglied des Kreistages

 

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