Jede Schule soll Förderschule werden

Veröffentlicht am 23.06.2011 in Bildung

Potsdam. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Günther, hat in der heutigen Landtagsdebatte zur Bildungspolitik die Vorteile der inklusiven Bildung unterstrichen. Er sagte: "Es geht darum, dass alle Schüler die Chance bekommen, einen bundesweit anerkannten Schulabschluss zu machen. Wir wollen, dass unsere Brandenburger Schülerinnen und Schüler gemeinsam aufwachsen und gemeinsam lernen. Das stärkt unsere Schülerinnen und Schüler. Andere europäische Länder zeigen, wie erfolgreich der Weg ist." Der CDU hielt der SPD-Bildungsexperte entgegen: "Kein Wunder, dass Sie die enormen Vorteile inklusiver Bildung nicht einmal erwähnen. Denn Sie möchten separieren und ausschließen."

Thomas Günther erläuterte die Spitzenposition die Brandenburg im Bereich der inklusiven Bildung schon heute einnimmt: "Fast 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf werden schon heute im gemeinsamen Unterricht erfolgreich beschult. Gemeinsames Lernen ist kein neuer Modellversuch. Es geht um die Fortführung eines in Brandenburg bereits seit vielen Jahren erfolgreichen eingeschlagenen Weges." Thomas Günther stellte klar, dass die Brandenburger Schulen, die bereits den Weg des gemeinsamen Lernen eingeschlagen haben, sehr zufrieden sind: "Sie wollen nicht zurück. Sie nutzen vielmehr den Ansatz des gemeinsamen Lernens als erfolgreiches Werbeargument für ihre Schule. Das ist es, was wir wollen: Jede Schule soll Förderschule werden. Dann bleibt kein Kind zurück."

Für Thomas Günther ist klar, dass Sorgfalt vor Schnelligkeit geht. Er sagte: "Gemeinsames Lernen an allen Schulen geht nicht von heute auf morgen, muss es auch nicht. Mir ist lieber, es dauert ein paar Jahre länger, wenn dann die Überzeugung aller Beteiligten umso größer ist."

 

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