Solarenergie: Zukunftsbranche für Brandenburg

Veröffentlicht am 06.04.2006 in Wirtschaft

Wolfgang Pohl (MdL)

Frankfurt/O. – Umweltfreundliche Energie in Brandenburg auf dem Vormarsch: In Frankfurt/Oder wird heute der Grundstein für eine Fabrik zur Herstellung von Solarbändern gelegt. Für Wolfgang Pohl, technologiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Abgeordneter aus Frankfurt, "gelingt der Stadt damit ein großer Schritt nach vorne." Martina Gregor, stv. SPD-Fraktionsvorsitzende und umweltpolitische Sprecherin: "Brandenburg entwickelt sich bundesweit immer stärker zu einem Vorreiter bei umweltfreundlicher Energiegewinnung."

Die Technik zur Herstellung der Dünnschicht-Solartechnologie wurde in den vergangenen zehn Jahren am Frankfurter Institut für Solartechnologien entwickelt. Es ist mit der Odersun AG verbunden, das die Massenfertigung umsetzt. Die neue Fabrik soll Ende 2006 ihre Produktion mit 80 Beschäftigten aufnehmen. Sie steht direkt neben dem Institut, das Matthias Platzeck als damaliger Umweltminister und Wolfgang Pohl als früherer Oberbürgermeister von Frankfurt/O. in der Vergangenheit unterstützt hatten.

Wolfgang Pohl: "Diese Ansiedlung ist ein großer Impuls für Frankfurt und den Technologiestandort Brandenburg. Der Investor rechnet mit künftig bis zu 600 Arbeitsplätzen. Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln, um dieses Ziel zu erreichen. Die neue Technologie eröffnet völlig neue Möglichkeiten zur Nutzung der Solarenergie: Sonnenkraft vom Band!"

Martina Gregor: "Bei Windkraft und Biomasse, aber auch Geothermie, nimmt Brandenburg bereits eine führende Rolle ein. Mit der Frankfurter Entwicklung kommen wir jetzt auch in den stark expandierenden Solarmarkt. Das sind Schritte, um von Öl und Gas unabhängiger zu werden." Vorrang haben für sie Solarenergie und Biogas, "da Windkraft vielerorts auf Akzeptanzprobleme stößt."

 

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