Seniorenbeirat wehrt 
sich gegen Beschluss (MOZ)

Veröffentlicht am 09.05.2010 in Senioren

Einen offenen Brief hat der Seniorenbeirat, der rund 1300 ältere Bürger der Gemeinde vertritt, an Bürgermeister André Schaller (CDU) und die Gemeindevertreter geschickt.

Er äußert sich enttäuscht darüber, dass die Gemeindevertreter innerhalb der Haushaltsdiskussion beschlossen haben, „dass die Baumaßnahme Gehweg Vogelsdorfer Straße auf der rechten Seite in Richtung Neue Vogelsdorfer Straße nicht durchgeführt und ohne zeitliche Angabe verschoben werden soll“.

„Mit diesem Beschluss“, heißt es in dem Schreiben, „werden über zwei Jahre Arbeit und Mitwirkung des Seniorenbeirates ohne nachvollziehbaren Grund zunichte gemacht.“

Im Brief zählt der Seniorenbeirat auf, was alles unternommen wurde, um auf die Missstände in dieser Straße aufmerksam zu machen. Begonnen hatte alles 2008, als sich Anlieger und Nutzer der Vogelsdorfer Straße, die auch als Schulweg genutzt wird, an den Seniorenbeirat wandten. Es folgten ein Gespräch beim Bürgermeister, Vor-Ort-Termine, bei denen der bauliche Zustand des Gehweges festgestellt und auch fotografiert wurde. Immer wieder wurde das Thema publik gemacht, ging es auch um mögliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen. Karsten Kücken, der im Seniorenbeirat mitwirkt und gleichzeitig Gemeindevertreter der SPD ist: „Wir sind so ungehalten über diesen Beschluss, dass wir darüber nachdenken, unser Ehrenamt niederzulegen“, sagte er.

Im offenen Brief heißt es: „So wird ohne Not Politikverdrossenheit provoziert und die Nutzlosigkeit von persönlichem Einsatz bewiesen ... vielleicht sollten alle Gemeindevertreter diesen Weg mal zu Fuß benutzen.“

Zwei Jahre
 intensive Arbeit werde einfach zunichte gemacht.

Rüdersdorf (moz)
Margrit Höfer 08.05.2010
Red. Strausberg, strausberg-red@moz.de

 

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