Gegen Autobahnlärm in Rüdersdorf

Veröffentlicht am 30.04.2015 in Verkehr

Volles Haus im lärmumtosten Kulturhaus Rüdersdorf am Vorabend des internationalen Aktionstages gegen Lärm am 28. April 2015. Eine hochkarätige Podiumsdiskussion zum Autobahnlärm war zusammengekommen.

Von engagierten SPD-Mitgliedern gegründet, kämpft die Bürgerinitiative "Gegen Autobahnlärm in Rüdersdorf" nun seit einem Jahrzehnt für mehr Lärmschutz. Der SPD-Fraktion war es gemeinsam mit anderen Fraktionen gelungen, in der Gemeindevertretung die Realisierung eines Lärmaktionsplanes zu beschließen. 

Durch unglückliche Vorgaben bei der Lärmsanierung (im Gegensatz zum Lärmschutz bei Neubau) ist es ein harter Kampf, denn die Verwaltung kann  sehr wenig tun. Darum haben wir erneut (und mit Unterstützung aller Parteien, also ohne parteipolitische Grenzen) die Politik und Verwaltung an einem Tisch versammelt, um erneut "Lärm" gegen Lärm zu machen. Der Ortsverein und die Organisatoren der BI danken für die rege Teilnahme und die faire Diskussion. Es war ein gutes Stück SPD-Netzwerkarbeit (Dank an Kerstin Kircheis und Simona Koß), die es aber nun auch zu festigen gilt. Denn Lärm ist in Kommunen immer auch ein Standortfaktor – gerade, wenn es um touristische Entwicklung der Region geht. Und wenn bei der Bundesliga-Ruderregatta auf dem Kalksee die Sportler Ihre Trainer wegen Autobahnlärm nicht verstehen können, ist das keine gute Werbung für den Ort. Die BI und auch die SPD bleiben an dem Problem dran. Denn durch den in Brandenburg seltenen Fall der großen Talbrücken (Schallausbreitung gänzlich anders als in der Ebene) in Rüdersdorf ist vielleicht die Chance, eine Sonderregelung zu finden. Oder aber, so Egbert Neumann vom MIL, vielleicht bietet sich ja gerade die schattenlose Lage der Brücken hoch über dem Ort an, Solarpanels an die Wände anzubringen – eine Ausschreibung für Betreiberfirmen an der A10 sei gerade erfolgreich.
Wir sind gespannt.

Mehr Fotos auf der Facbookseite der BI.

 

Stephen Ruebsam
 

Gemeinsam für Rüdersdorf.

  

 

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