Werben der Landesregierung trägt Früchte

Veröffentlicht am 27.10.2011 in Landespolitik

Potsdam. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ralf Holzschuher, hat die Entscheidung des Bundesverteidigungsministers begrüßt, in Brandenburg keine Bundeswehrstandorte zu schließen. Ralf Holzschuher sagte: „Das Werben der Landesregierung für die Bundeswehrstandorte in Brandenburg trägt Früchte. Ich freue mich, dass Brandenburg auf keinen seiner bisherigen Bundeswehrstandorte verzichten muss. Auch die Zahl der Soldaten im Land bleibt insgesamt auf einem guten Niveau.“

Für Ralf Holzschuher bleibt die Bundeswehr damit nicht nur wichtiger Arbeitgeber und Investor in Brandenburg. Er sagte: „Wir Brandenburger haben nach den vielen Hochwassern ein ganz besonders gutes Verhältnis zu unserer Bundeswehr. Sie war immer da, um die Menschen in unserem Land vor Schaden zu bewahren. Das wird auch in Zukunft so sein. Die Entscheidung, keine Brandenburger Standorte zu schließen, ist dafür das richtige Signal.“

Kritik äußerte der SPD-Fraktionsvorsitzende an den weiteren Folgen der Bundeswehrreform: „Die Bundeswehrreform kam überstürzt und hat die Auswirkungen für den Ersatzdienst im Brand- und Katastrophenschutz viel zu wenig bedacht. Viele junge Männer werden uns für diese Aufgaben künftig fehlen, weil sie auch keinen Ersatzdienst mehr leisten müssen. Deshalb arbeiten wir zur Zeit mit Nachdruck daran, den Brand- und Katastrophenschutz im Land abzusichern. Bei dieser wichtigen Aufgabe erwarte ich eine stärkere Unterstützung der Bundesregierung. Sie darf die Bundesländer mit den Folgen ihrer überstürzten Politik nicht alleine lassen.“

 

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