Berufliche Bildung soll international wettbewerbsfähiger werden

Veröffentlicht am 01.04.2005 in Bildung

Jörg Tauss (MdB)

Das neue Berufsbildungsgesetz (BBiG) tritt am Freitag, den 01. April 2005, in Kraft. Hierzu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg Tauss:

Mit dem neuen Berufsbildungsgesetz soll das deutsche Berufsbildungssystem auch international konkurrenzfähiger werden. Künftig können auch im Ausland absolvierte Ausbildungsteile besser anerkannt werden. Die Reform der beruflichen Bildung bringt aber auch weitere Verbesserungen für die jungen Menschen und ihre Ausbildungsbetriebe.

So sieht das neue Gesetz fuer die Absolventen schulischer Berufsausbildungen einen verbesserten Zugang zu Kammerpruefungen vor. Ziel ist auch eine bessere Verknüpfung der beruflichen Ausbildung mit den Bildungsangeboten von Schulen und Hochschulen. Die Möglichkeiten der "Verbundausbildung" mehrerer Betriebe werden verbessert, so dass auch mehr Betriebe die Möglichkeit haben, überhaupt auszubilden. Gleichzeitig sind aber vor allem noch die Länder gefragt, für qualifizierte Berufstätigkeiten einen weiter verbesserten Hochschulzugang zu ermöglichen.

Vor allem der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel müsste sich dabei angesprochen fühlen. Seine Lebensleistung als Ministerpräsident ist nach süddeutscher Rechtslage nicht mit der Lebensleistung eines 19-jährigen Abiturienten vergleichbar, so dass Teufel auch nicht, wie von ihm gewünscht, zum Studium zugelassen werden kann. Dem gegenüber wollen wir für qualifizierte junge Menschen, die das duale System durchlaufen haben, bessere Zugänge zu den Hochschulen, insbesondere den Fachhochschulen, schaffen. Teufel kann auf seine alten Tage dabei noch mithelfen.

 

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